Weiterentwicklung neuer Technologien
E.ON Hanse AG fördert bereits seit vielen Jahren die Forschung und Entwicklung von umweltschonenden Technologien zur Energieerzeugung. Dieses Engagement soll künftig verstärkt werden.
Maßnahme 1: Forschungsprojekt Mikroalgen
Im Herbst 2007 haben E.ON Hanse AG, die Behörde für Umwelt und Stadtentwicklung (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg und das Forschungskonsortium TERM (Technologie zur Erschließung der Ressource Mikroalge) den Grundstein für ein europaweit einmaliges Forschungsprojekt gelegt. Auf dem Betriebsgelände der E.ON Hanse AG in Hamburg- Reitbrook koppeln die Partner eine Mikroalgen-Produktionsanlage an ein Blockheizkraftwerk. Ziel ist es, mithilfe der Algen bis zu 80 Prozent des ausgestoßenen CO2 des Abgases in Biomasse umzuwandeln. Letztere lässt sich zu Biodiesel oder Biogas weiterverarbeiten. Die Mikroalgen wachsen 10- bis 30-mal schneller als Raps oder Mais und nehmen dementsprechend mehr CO2 auf.
Zielsetzung 2012:
- E.ON Hanse AG arbeitet daran, die Wirtschaftlichkeit der Algenproduktion im großtechnischen Einsatz zu optimieren.
- E.ON Hanse AG beabsichtigt, die Effi zienz der CO2-Reduktion aus Algenbiomasse bis 2012 um das Zwei- bis Dreifache zu steigern.
- E.ON Hanse AG wird einen bundesweiten Forschungsaustausch über den Einsatz von Mikroalgen in Verbindung mit Kraftwerken und Biogasanlagen initiieren.
